ZUKUNFTSZENTRUM

Mit dem Zukunftszentrum stellt die Arbeiterkammer Tirol ein Zentrum für lebenslanges Lernen zur Verfügung – örtlich und synergetisch vernetzt mit der neuen sozialwirtschaftlichen Universität im Zentrum Innsbrucks. Der experimentelle Charakter dieser Aufgabe beinhaltet die ständige Suche nach dem „Neuen“, was auch den Lernenden architektonisch vermittelt werden soll.
Der Auftraggeber stellte sich ein experimentelles „Work in progress“ vor - eine Kombination von veränderlichen und bleibenden Elementen, eine alternative Definition von anpassungsfähigen Zonen mit einer anregenden und herausfordernden Atmosphäre. Er sieht im Zukunftszentrum seine Erwartungen sogar noch übertroffen.
Der Grundriss bildet eine „Lernstadt“ ab. Im Nordteil befindet sich streng geordnet die „Arbeitsstadt“, im Südteil der organisch gestaltete „Lernpark“ - dazwischen der „öffentliche Platz“, als Begegnungs-, Diskussions- und Präsentationsort, multimediale Virtual-Reality-Arena und Cafeteria.
Die kreativen Kapazitäten werden durch neue und ungewöhnliche Materialien und Konstruktionen sowie durch die überraschenden, räumlichen Effekte angeregt. Der Werkstattcharakter zeigt sich im Verzicht auf einen konventionellen Bodenbelag. Stattdessen wurde die Anhydridplatte des Doppelbodens weiterentwickelt. Die Platte wurde in der Produktion anthrazit durchgefärbt und massenhydrophobiert. Für Trennwände und Mobiliar kamen neu entwickelte Recycling-Kunststoffplatten zum Einsatz. Roter Akustikfilz auf den Wänden, ein grüner Freiluftsport-Bodenbelag und transluzente Glasboxen für die Nassräume prägen den Charakter des Innenraums.

DATUM

2002-2003ORTInnsbruckAUFTRAGGEBERArbeiterkammer TirolPROJEKTDATEN2.200 m2FOTOSThomas Jantscher

ÄHNLICHE PROJEKTE