ALTHAN QUARTIER

Der Franz-Josefs-Bahnhof als Endstation der 1870 eröffneten Bahnlinie von Gmünd nach Wien. Das Gebiet war ursprünglich Schwemm- und Grasland zwischen mäandrierenden Donauarmen. 1693 erbaute J. B. Fischer von Erlach dort das Palais Althan für Christoph Johann Graf Althan, ein typologisch erstaunliches Anwesen einer weitläufigen Parkanlage. Das wunderschöne Ensemble wurde 1869 abgerissen und an Stelle dessen der Franz-Josefs-Bahnhof mit seinen flächenintensiven Geleisanlagen errichtet.

Das hier vorgeschlagene Konzept beruht auf den morphologischen und funktionalen Zusammenhängen. Der Sockelbereich soll trotz der Barriere der Bahnanlage wieder als „ALTHAN-Park“ interpretiert werden, der mannigfaltige Quer- und Diagonalbeziehungen erlaubt. Oberhalb des Parks werden vier unterschiedlich hohe Baukörper so komponiert, dass der darunter liegende Park räumlich eingefasst wird.

VISION
– Maximale Auflösung der Barrierewirkung des Bahngebäudes
– Schaffung attraktiver Durchwegungen und Vernetzung mit dem urbanen Umfeld
– Angebot an neuen und attraktiven Nutzungen und wertvollen Freiflächen für den Bezirk
– Urbane Vielfalt an Atmosphären, Strukturen, Kommunikationen und unterschiedlichen „Welten“

DATUM
2017-2018
ORT
Wien IX
AUFTRAGGEBER
6B47 Althan Quartier Projektentwicklungs GmbH
PROJEKTDATEN
Wettbewerbsbeitrag, Auswahl für 2. Stufe
RENDERING
LA