HAUS ST

In das herrliche Grundstück am Südhang der Stadt Innsbruck, wird der lange, schmale Baukörper verortet: Er ist die gedachte Verbindung zwischen der Jagdhütte am Hackenberg im Westen und dem Familiengeschäft im Stadtzentrum. Der Baukörper ist zu einem großen „C“ geworden. In der Vertikalen, die zum Norden gerichtet ist, bleibt das Haus verschlossen, zu den anderen drei Himmelsrichtungen hingegen, ist es ohne Einschränkungen geöffnet – das Panorama und der Naturbezug sind atemberaubend. 
  • In die nördliche Wand ist nur ein Schlitz geschnitten.
  • Das Wohnzimmer mit Küche öffnet sich zweigeschossig hin zur Abendsonne – der Sprung in den Schwimmteich bietet sich an. Am anderen Ufer steht die Sauna Hütte in einer Holzkonstruktion – der Innenraum beherbergt die alte Stube der Großeltern. Ein Lusthaus, ein Rückzugsort,…
  • Die Arbeits- und Kinderzimmer öffnen sich in Richtung Stadtzentrum. Der Blick von oben ergibt eine fünfte Ansicht der Stadt.
  • Die einläufige Treppe teilt den Baukörper funktionell in zwei Teile, sodass die Ostseite auch zwei kleine, eigenständige Einzimmerwohnungen für Gäste aufnehmen kann. Dieses Konzept entspricht den Erfahrungen mit Einfamilienhäusern, die nach Auszug der Kinder schnell viel zu groß werden…
 Wenn die Familie im neuen Haus bisherige Lebensvorstellungen in Frage stellen kann, sie sich von der „Architektur formen lässt“, nachdem sie das Haus geformt haben und die Wahrnehmung spannender Räume neue Sichtweisen öffnet, – DANN „zahlt es sich aus“ ein Einfamilienhaus zu bauen. Das ist bei diesen Bauherren zweifellos passiert. Ein nicht immer einfacher, anstrengender Prozess.

DATUM

2012-2018ORTINNSBRUCKAUGTRAGGEBERFamilie STPROJEKTDATENPrivathausFOTOSPeter Koren, Christian Flatscher